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Kinder fragen selten von sich aus nach einer Psychotherapie. Die Eltern treffen die Entscheidung, einen Psychotherapeuten anzurufen und einen ersten Termin zu vereinbaren.
Im Erstgespräch wird es um die aktuellen Sorgen und Probleme, die bisherige Entwicklung, die Familiensituation sowie Vorbehandlungen gehen.
Auch die Stärken des Kindes und die Veränderungswünsche der Beteiligten werden erfasst.

In den weiteren Probesitzungen (diagnostische Phase, insgesamt max. 5 Termine) wird überprüft, ob eine Therapie sinnvoll, nötig, hinreichend erfolgversprechend und gewünscht ist. Außerdem dienen sie dem weiteren gegenseitigen Kennen lernen, um ein Vertrauensverhältnis zwischen Kind/Jugendlichem sowie den Eltern/Bezugspersonen und mir, der Therapeutin, aufzubauen. Jüngere Kinder kommen zum ersten Termin in Begleitung in die Praxis. Dann bleiben sie in der Regel zweimal „alleine“ bei mir, und im abschließenden Gespräch auf der Erwachsenenebene geht es darum, ob alle Beteiligten sich zur Zusammenarbeit entschließen. Bei getrennten Eltern mit gemeinsamem Sorgerecht bin ich verpflichtet, mit beiden zu sprechen bzw. ich brauche – wenn es um die Beantragung der Psychotherapie geht – das Einverständnis und – im Interesse des Kindes - möglichst auch die Zusammenarbeit mit Vater und Mutter.

Bei gesetzlich Versicherten wird zur Einleitung einer Psychotherapie ein schriftlicher Antrag bei der Krankenkasse eingereicht. Dazu gehört auch der sog. Konsiliarbericht, den der Kinder-, Haus- oder ein Facharzt ausfüllt. Die entsprechenden Formulare habe ich vorrätig.

Bei den privaten Krankenkassen bzw. der Beihilfe ist das beschriebene Vorgehen ähnlich, jedoch bestehen unterschiedliche Vertragsbedingungen. Es ist daher erforderlich, dass Sie sich bei Ihrer Kasse vorab über die entsprechenden Regelungen informieren.