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Dauer und Intensität einer Psychotherapie sind auf die jeweilige Störung abgestimmt: sie kann als Kurzzeittherapie (höchstens 25 Sitzungen plus 6 Bezugspersonengespräche) oder Langzeittherapie (70 bis maximal 150 Sitzungen für Kinder, 90 bis maximal 180 Sitzungen für Jugendliche) beantragt werden.
Eine KZT kann in eine LZT umgewandelt werden. Vor der Kostenübernahme für eine LZT prüft ein unabhängiger Gutachter (vertraulicher Bericht der Therapeutin), ob die Prognose ausreichend günstig ist. In der Regel findet einmal wöchentlich eine 50-minütige Therapiesitzung statt, begleitende Elterngespräche finden einmal monatlich statt.

Eine Psychotherapie ist erfolgreich, wenn die Symptome überflüssig geworden sind, die Kinder, Jugendlichen und Familien neue, bessere Lösungen für die zugrundeliegenden Konflikte gefunden haben. Dies gelingt nicht von heute auf morgen, sondern benötigt in der Regel mehrere Monate, manchmal auch Jahre. Die Dauer einer Psychotherapie kann je nach Krankheit und Schweregrad sehr unterschiedlich sein.

Eine Psychotherapie schafft nicht alle seelischen Probleme aus der Welt. Die in der Therapie gewachsene Fähigkeit, psychische Stärken und Grenzen besser einschätzen zu können, ist einer der wesentlichen Faktoren, die Psychotherapie nachhaltig wirksam macht.