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Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie beruht auf der Psychoanalyse, diese geht davon aus, dass seelisch bedingte Erkrankungen auf ungelöste bewusste oder unbewusste Konflikte hinweisen, die „hinter“ den Symptomen stehen. Kindertherapie ist immer auch systemisch, d.h. der Entstehungszusammenhang und das soziale Umfeld werden einbezogen. Die psychodynamischen Therapien suchen einen Weg der Veränderung durch neue, in der Therapie gestaltete zwischenmenschliche Erfahrungen, die sich auf das Erleben und Verhalten hilfreich auswirken können. Veränderungsprozesse ereignen sich nicht in erster Linie im sprachlichen/bewussten Bereich (z.B. durch kognitive Einsicht), sondern im Miteinander, im emotionalen Bereich - unter Berücksichtigung des jeweiligen Entwicklungsstandes. Psychotherapie ist ein aktiver Prozess einer gemeinsamen Veränderung, die Suche nach neuen, besseren Lösungen. Alte Überzeugungen abzulegen ist nicht einfach, denn auch sie beruhen auf Erfahrungen, die im Leben gemacht wurden.

Symptome sind Ausdruck von seelischer Not und zugleich missglückte Versuche der Selbstheilung. ln seelischen und psychosomatischen Störungen erkennen wir Bewältigungsstrategien, die sich destruktiv auswirken - nach innen wie nach außen.